Lesbische Frauen im Berufsleben - Vorstudie
Sexuelle Orientierung ist lt. EU-Bericht zum “Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle 2007″ immer noch jene Diversitätskategorie, die gesellschaftlich und damit auch in Erwerbszusammenhängen am stärksten tabuisiert wird. Über schwule Männer liegen im Vergleich zu lesbischen Frauen bereits einige Studien zum Thema “Berufsleben” vor. Über die Situation von Lesben gibt es keine vergleichbaren Arbeiten.
Daher beauftragten die Queer Business Women die WU Wien, Abteilung für Gender und Diversitätsmanagement mit der Durchführung einer Vorstudie zum Thema “Lesbische Frauen im Berufsleben”.
Diese Vorstudie dient daher dem Zweck vorhandene Daten und wissenschaftliche Ergebnisse im Hinblick auf die Situation von lesbischen Frauen im Berufsleben zu sichten und zu analysieren. Darauf aufbauend wird eine on-line Vorerhebung zu ausgewählten Themen durchgeführt. Die daraus gewonnen Daten dienen der Identifikation strategisch interessanter Fragestellungen für Folgestudien. Die Ergebnisse werden im Herbst 2009 präsentiert werden.
Link zur Online Umfrage zu Situation lesbischer Frauen im Berufsleben
(Alle Angaben sind anonymisiert, Daten werden vetraulich behandelt.)
Auftraggeberin: Queer Business Women Austria
Projektdauer: 1.5.-30.9.2009
Projektdurchführung: WU Wien, Abteilung für Gender und Diversitätsmanagement
Projektleitung: Mag.a Dr.in Roswitha Hofmann
Projektmitarbeiterin: Dr.in Amelie Cserer.
Sponsor: IBM Österreich Internationale Büromaschinen Gesellschaft m.b.H.
Comments (2)



Hallo,
ein schönes Projekt - ich habe aber leider frustriert in der Mitte die Beantwortung abgebrochen. Ich möchte nicht auf Fragen, die ich nicht beantworten kann (z.B. wie Lesben oder deren Partnerinnen im Betrieb behandelt werden — es gibt bei uns niemanden, die out ist), antworten müssen. Und leider gab es zuviele Fragen in der Art. Bitte denkt mehr durch, was die Prämissen eurer Fragen sind, und ob die wirklich auf alle Frauen zutreffen. Oder führt einen Button: weiß nicht/ kann ich nicht beantworten systematisch ein!
Danke!
flo
Hallo Flo,
das angesprochene Problem ist leider ein zu akzeptierendes Faktum, weil wir erstens aufgrund der Vielfalt der angesprochenen Gruppe nie alle Varianten abdecken können (das geht erst bei einer Studie, wo die Zielgruppe genau definiert werden kann - z.B. nur Unternehmerinnen). Zweitens ergeben sich erfahrungsgemäß zuviele Datenlücken bei zu vielen “weiß nicht” und zuvielen Nicht-Pflichtfragen. Da muss man einen Mittelweg gehen. D.h. wir haben lieber weniger voll ausgefüllte FB, die aber wirklich komplett auswertbar sind, als viele mit großen Antwortlücken, deren Auswertung dann keinen Sinn macht.
Wir nehmen deine inhaltlichen Anregungen natürlich auf. Besser geht s immer :-)))
LG, Roswitha Hofmann